Montag, 25. Oktober 2010

2 Wochen danach- Die Einführungswoche

Die Zeit vergeht wie im Flug, ganze zwei Wochen ist der STEPin-Kurs nun schon her.
Wie ging es danach weiter?
Zunächst hatte ich eine Woche frei und konnte den Kurs noch einmal in aller Ruhe Revue passieren lassen. Zwar war es schön mal wieder auszuschlafen und etwas mehr Freizeit zu haben, aber dennoch habe ich den Kurs und die Leute vermisst.
Letzte Woche hatte ich dann die Einführungswoche in meinem Studiengang (Politikwissenschaft). Vormittags ging es meist um studienrelevante Themen wie z.B. das Erstellen des Stundenplans. Abends konnte man dann seine neuen Mitstudierenden kennenlernen. Es verging kein Tag ohne einen Besuch in einer Kneipe, Cocktailbar oder einem Club.
Durch die hervorragende Vorbereitung während des STEPin-Kurses kommt man sich irgendwie vor wie ein alter Hase. Während andere nicht wissen wie man sich bei Stud.IP zurechtfindet oder panisch nach Räumen suchen, hat man selbst den Durchblick und kann die ganze Sache etwas entspannter angehen. Dadurch kann man sich auf die wesentlichen Dinge wie die Studieninhalte konzentrieren. Was den Studienalltag angeht, hat man gegenüber den anderen Erstsemstern einen enormen Wissensvorsprung. Man weiß wo die wichtigsten Einrichtungen sind, man kennt die Bibliothek, die Mensa, die Seminarräume, vieles ist so selbstverständlich geworden durch die zwei STEPin-Wochen. Ich bin mehr als froh, dass ich die Uni in Ruhe und ohne Druck kennenlernen konnte. 
Das soll's erstmal gewesen sein, bis in zwei Wochen :)

Samstag, 9. Oktober 2010

Tag 10

Wie war das noch gleich mit dem lachenden und dem weinenden Auge?
Der heutige Tag war für mich eine kleine Achterbahn der Gefühle: Positive Erinnerungen gegen Wehmut.
Während der Evaluation hatten wir die Möglichkeit die letzten zwei Wochen noch einmal Revue passieren zu lassen. Dabei erinnerte ich mich eigentlich nur an schöne Erlebnisse mit den anderen Teilnehmern und an die fachlich ausgezeichneten Workshops von Marcus Vock. Am heutigen Kurs hat mir besonders die Diskussionsrunde gefallen, da man erfuhr, was für die anderen Teilnehmer gut oder weniger gut verlief. Auch das Schreiben der Postkarte hat mir gefallen, da es sehr interessant sein wird sich diese rückblickend anzuschauen. 
Im Anschluss an die Evaluationsrunde ging es auf zur abwechslungsreichen Stadtrallye. Bei strahlendem Sonnenschein zeigte sich die völlig unterschätzte Leinestadt von ihrer schönsten Seite, herrlich!


Puhhhh...
Grausam, aber war: Dies war unser vorerst letzter offizieller STEPin-Tag. Von meiner Seite aus hätten wir ruhig noch einige Tage dranhängen können. Ich werde diese wunderbare Gruppe sicher vermissen, aber vielleicht schaffen wir es ja den Kontakt beizubehalten.
      

Donnerstag, 7. Oktober 2010

Tag 8

Am heutigen Tage widmeten wir uns voll und ganz dem Thema Arbeitstechniken.
Unser Kurs-Leiter (Marcus Vock), den wir bereits am Freitag kennenlernen durften, war wieder bestens vorbereitet. Unser Tag war straff organisiert und ließ trotzdem Spielraum für spontane Einfälle (Daumen hoch).
Nachdem wir festlegten was gute Informationen mitbringen sollten, bekamen wir hilfreiche Links zum Thema Informationsbeschaffung und -bewertung. Dies fand ich sehr nützlich, da ich bisher nicht wusste, dass es Internetseiten gibt, die etwas über die Seriösität von Internet-Quellen aussagen. Im Anschluss an den Theorie-Teil dazu, übten wir die Informationssuche aus unterschiedlichen Quellen innerhalb von Gruppen.
Das Highlight des Tages bzw. der interessanteste Tagespunkt war das Verbessern der Lesekompetenz.
Da ich persönlich nicht zu den schnellsten Lesern gehöre, erhoffte ich mir von dieser Übung sehr viel. Leider war die Übung nur sehr oberflächlich, weshalb ich glaube, dass sie bei mir zu keiner Verbesserung der Lesegeschwindigkeit geführt hat.
Im letzten Abschnitt des Tages ging es um Präsentationstechniken. Da wir bereits letzte Woche einen kompletten Tag zu diesem Thema hatten, gab es eigentlich keine neuen Informationen. Ich würde mir wünschen, dass sich die Dozenten besser mit ihren Kollegen oder den Organisatoren absprechen, um solche Überschneidungen zu vermeiden. Schließlich ist es auch für dem Kurs-Leiter unschön, wenn er Zeit und Arbeit in eine Präsentation investiert, um dann zu merken, dass sich die Teilnehmer langweilen.


Wie man an der Uhrzeit sieht, ist mein Zeitmanagement noch sehr ausbaufähig, deshalb bin ich sehr gespannt auf morgen/heute und hoffe viele nützliche Tipps mitzunehmen.

Dienstag, 5. Oktober 2010

Tag 7

Daumen hoch!
So stelle ich mir einen guten Kurs vor: Erklärungen, sinnvolle praktische Übungen und Materialien zum Nacharbeiten!
Die heutigen Kurse waren zumindest von den studienorientierten die besten.
Zunächst bekamen wir von Herrn Schwienhorst wichtige Anregungen rund um das Thema Vorlesungen.
Die Idee, den Ernstfall einer Vorlesung in einer kleinen Runde vorab zu üben, hat mich besonders angesprochen. Man konnte sich so auf methodische Dinge konzentrieren, ohne dabei etwas inhaltlich Relevantes zu verpassen. Top!
Auch der zweite Teil des Tages (wissenschaftliche Arbeiten) hatte einen hohen Nutzwert.
Endlich bekamen wir Materialien an die Hand, die für unser späteres Studium sehr hilfreich sein werden.
Zwar wusste ich durch die Haus- und Facharbeit, die wir in der Schule schreiben mussten, schon einiges über den Aufbau von wissenschaftlichen Texten, aber trotzdem konnte ich noch die ein oder andere neue Information mitnehmen (wer weiß denn schon, dass man Anführungsstriche jetzt nur noch oben machen soll?).
Ebenso gut fand ich die Gegenüberstellung von guten und weniger guten Texten. Über die Übung dazu (Überprüfung der Texte auf Einhaltung der vorgegebenen Struktur) lässt sich allerdings streiten, da sie für unsere internationalen Studierenden nur schwer zu bewältigen war.
Wenn man sich auf die fachlichen Kurse beschränkt, war der heutige Tag der produktivste von allen bisherigen und der aus dem ich methodisch besonders viel mitgenommen habe.
Mensch haben wir den anderen Erstis viel voraus :-)

Montag, 4. Oktober 2010

Tag 6

Programme über Programme...
Am heutigen Tage widmeten wir uns ausschließlich dem Computer, was ich sehr anstrengend und langweilig fand.
Zunächst bekamen wir eine Einführung ins social bookmarking. Dies ist eine Methode,
um Links unabhängig vom Rechner zu verwalten. Somit kann man von überall auf der Welt auf seine wichtigsten Internet-Adressen zugreifen oder sie mit anderen Usern teilen.
Über die Notwendigkeit dieses Programms kann man sicherlich streiten, aber wer sehr PC-fokussiert ist, dem wird diese Methode sicherlich sehr zusagen.
Des Weiteren setzten wir uns mit google.docs auseinander.
Dieses Tool würde ich als eher sinnvoll einstufen, da man mit mehreren Leuten an einem Dokument arbeiten kann, was besonders bei Referaten hilfreich sein kann.
Gar nicht gefallen hat mir, dass wir uns unbedingt bei wikipedia anmelden und dort einen Text verändern sollten, da ich ich darin keinen Nutzen gesehen habe.
Das letzte Tools des Tages war Citavi. Dies dient der Literatur- und Zitatverwaltung, was für manche beim Verfassen von wissenschaftlichen Arbeiten nützlich sein kann. Mich hat das Programm nicht sonderlich angesprochen, aber vielleicht muss ich auch nur im Laufe der Zeit in das Programm hineinfuchsen.
Fazit des Tages ist, dass man einen Teil der Zeit für andere Dinge hätte einplanen sollen. Einen Tag nur vor dem PC sitzen, ohne menschliche Interaktion, ist zu lang. Mir hätte es gereicht, wenn die Tools nur kurz vorgestellt worden wären. Danach hätte jeder selbst entscheiden können, ob er sich mit den Tools beschäftigt oder nicht. Besonders gestört hat mich dieses zwanghafte Account-Anlegen, auch wenn man wusste, dass man diesen nicht nutzen möchte.

Tag 5

Der letzte Tag der ersten STEPin-Arbeitswoche drehte sich rund um das Thema Lernen.
Wie lerne ich?
Wann lerne ich?
Kann ich meinen Lernstil optimieren?
Das Besondere an diesem Tag war, dass die Veranstaltung komplett auf Englisch stattfand. Diese Tatsache kam Chanthy sehr zugute und er konnte sich gut in den Kurs einbringen.
Nachdem wir uns über unsere unterschiedlichen Lernerfahrungen und -systeme ausgetauscht hatten, erfuhren wir mittels eines Tests zu welchem Lerntyp wir zählen. Die größte Zahl der Teilnehmer gehörte zum reflektierenden und beobachtenden Lerntypen.
Auf diesen Test folgte ein etwas längerer theoretischer Teil, der die Aufmerksamkeit sehr beanspruchte. Später versuchten wir uns noch an einigen Lernmethoden wie dem Mindmapping oder dem Schreiben von Karteikarten.
Das Schreiben der Karteikarten fand ich an sich sehr gut, doch vielleicht hätte man als Vorlage einen weniger anspruchsvollen Text nehmen sollen. Schließlich stand nichts Inhaltliches sondern die Methode im Mittelpunkt.

Krönender Abschluss des Tages war natürlich das Spiel von Hannover 96 gegen den FC St. Pauli.
Auch wenn das Spiel nicht gerade Weltklasse-Niveau aufwies und 96 verlor, war es durch die wunderbare  Stimmung (einen Dank an die Pauli-Anhänger) ein schönes Erlebnis.